Ueber Plakias
Fischer haben im Zentrum der "GIALIA", neben den Ruinen der minoischen Stadt "Lamon", eine kleine Siedlung erbaut, mit dem Namen Plakias, im Herzen Südkretas. In der gleichen Epoche errichteten die damaligen Bauern und Viehzüchter ihre Dörfer in den Bergen, um sich vor Piraten zu schützen.
Der natürliche Reichtum des Meeres (Fische, Salze, etc.) lockte nach und nach immer mehr Fischer in die Gegend, und so entwickelte sich langsam die heutige Fischersiedlung. Die Sonne erwärmt die Atmosphäre an 320 Tagen und macht die wasserreiche Erde fruchtbar. Aus diesem Grunde fällt es den Einwohnern leicht, sich des Lebens zu freuen und darüber zu philosophieren.
Die Kreter sind sehr gastfreundlich und friedfertig. Viele Besucher haben diesen Ort und seine andersartige Lebensweise entdeckt und kommen immer wieder hierher - manche bleiben sogar für immer.
Heute existiert das Fischerdorf als Einheit mit der Urlaubersiedlung. Beide wurden von einheimischen Handwerkern gebaut. Sie wurden den klimatischen Verhältnissen der Gegend angepasst und entsprechen somit den Charakteren der einzelnen Menschen. Durch diese nebeneinander herlaufende Entwicklung wurde die Tradition und die Freundlichkeit der Einwohner bewahrt, und sie spiegelt gleichzeitig die malerische Atmosphäre des Lebens einer anderen Epoche wider.
GEGENDEN VON BESONDERER NATÜRLICHER SCHÖNHEIT
Einige Orte der "GIALIA" verfügen über besondere, natürliche Schönheiten und sollten deshalb erwähnt werden.
DIE SCHLUCHT VON PREVELI aus der sich der grosse Fluss in einen Wald von Palmen ergiesst und an einem herrlichen Sandstrand ins Meer mündet.
DIE KOURTALIOTIKO-SCHLUCHT mit ihren rauschenden Wasserfällen, die sowohl im Sommer als auch im Winter aus den Felsen treten.
DIE KOTSIFOU-SCHLUCHT schroff und beherrschend. Sie bildet das Tor, durch das der Besucher eintreten muss, um Südkreta zu erreichen.
DIE MESA-SCHLUCHT ein unerforschter Weihort wird von vielen Kapellen, Klöstern und verlassenen Dörfern gesäumt.
DIE PATSOS-SCHLUCHT verblüfft den Besucher durch ihre eindrucksvolle Vegetation und verfügt ueber sehenswerte Höhlen.
DAS HOCHPLATAUX DER IOUS (Göttin der Morgenröte) umgeben von einem Kirschbaum-Wald im Ostteil.
NAHGELEGENE GIPFEL, wo man auf eine "göttliche" Atmosphäre trifft und einen unbegrenzten Ausblick hat. Für Bergwanderungen einfach himmlisch. (Kryoneritis 1312 m, Kouroupa 984 m, Timios Stavros 433 m, Xiro Oros 904 m) NAMHAFTE STRÄNDE mit kristallklarem Wasser, von denen einige einsam und andere wiederum belebt sind, reihen sich zwischen steil ins Meer fallenden Bergen aneinander. Zu diesen Stränden gehören u.a. Agios Pavlos, Triopetra, Ligres, Agia Fotia, Keramiano Amoudi, der Palmenstrand von Preveli, Skinaria, Amoudi, Damnoni, Plakias, Souda, Korakas und Frangokastello.
DIE INSELN Gavdos und Gavdopoula sowie die Felseninseln Paximadia (oder Dionysious) und Prasonisi mit ihrer besonderen Natur unterbrechen die Eintönigkeit des unendlichen blauen Meeres.
UMWELT UND KLIMA
Das Gebiet "GIALIA" hat ein ausgesprochen mildes und trockenes Mittelmeerklima. Die lauen Winde aus Afrika erwärmen im Winter die Atomsphäre. Im Sommer hingegen bringen die erfrischenden Nordwinde von den Bergen eine willkommene Abkühlung.
Die Reinheit und Helligkeit der Atmosphäre sind sehr intensiv und beeinflussen das Gemüt der Menschen. In den wenigen Wintertagen sind die umliegenden Berge die letzte Station der meist aus Norden heranziehenden Wolken.
Während es in den Bergen regnet, bleibt der übrige Himmel blau, was zur Folge hat, dass die Gegend eine sehr hohe Anzahl an Sonnenstunden hat (92 %). Man kann allgemein sagen , das Gebiet der "GIALIA" ist ein seltenes Biotop mit vielen Wasserquellen und tropischer Vegetation.
Tausende von Wildblumen, verschiedene Duft- und Heilkräuter sowie zahllose Vogelarten vervollständigen das paradiesische Bild der Natur, die hier seit 7000 Jahren unberührt geblieben ist. Aber auch der Meeresgrund, wo das Wasser das ganze Jahr über klar und sauber ist, bietet seinen eigenen Reiz: Viele Höhlen, Spalten und eine vielfältige Vegetation.
BERGWANDERUNGEN IN DER NAHEN UMGEBUNG
Alle vorgeschlagenen Wanderungen haben Plakias als Ausgangspunkt.
1. Plakias -Gipfel Kakomouri -Plakias. (Aussicht, Fotomotive, Überreste alten Ackerbaus)
2. Plakias - Lefkogia - Berggipfel Timos Stavros - Kloster Preveli - Trad. Dorf Gianniou - Lefkogia - Plakias.
3. Plakias - Lefkogia - altes Kloster Preveli - Wasserfälle der Kourtaliotiko-Schlucht - trad. Dorf Frati - Monopati Skalia - Brücke des grossen Flusses (Megapotamos) - altes Kloster Preveli - Lefkogia - Plakias.
4. Plakias - Lefkogia - Brücke des grossen Flusses - zum Palmenstrand von Preveli am grossen Fluss entlang - Bootsfahrt zurück nach Plakias.
5. Plakias - Mixorouma - altes Dorf Mixorouma - verfallene Kirche des heiligen Georg (101 Tueren) - Mesa Schlucht - am grossen Fluss entlang zum Palmenstrand von Preveli - Bootsfahrt zurück nach Plakias.
6. Plakias - Souda (Strand) - Finikias (verfallenes Dorf) - Sellia - alte Wassermühle - Plakias.
7. Myrthios - Kotsifos-Schlucht - Kanevos - Alagou - Myrthios.
WIE ERINNERN SIE SICH GERNE WIEDER AN IHREN URLAUB AUF KRETA ZURÜCK?
1. In den Tavernen, am Strand und in den Dörfern werden Ihnen kretische Spezialitäten angeboten, die anhand uralter Rezepte zubereitet werden.
2. Traditionelle, unverfälschte Produkte, die Sie hier geniessen und mit nach Hause nehmen können. 3. Lernen Sie die kretischen Duft- und Heilkräuter kennen.
4. Setzen Sie sich ins Kafenion und trinken Sie zusammen mit den gastfreundlichen Einheimischen einen Raki, einen griechischen Kaffee oder eine Limo.
5. Die Gegend ist ein Pflanzen- und Vogelparadies!
6. Die klare Luft mit dem hellen Licht ist für viele Maler eine Herausforderung, einzigartige Landschaftsbilder zu verewigen, wie man auch andere Künstler beobachten kann, die sich diese märchenhaften Umstände zu Nutze machen.
7. Die belebenden Landwinde im Sommer schaffen für erfahrene Segler und Surfer einmalige Voraussetzungen, ihren Sport auszuüben und sind ein Geschenk der Natur.
8. Das kristallklare Wasser erlaubt den Tauchfreunden, sich an traumhaften Tauchgründen zu erfreuen. 9. Die Touren in dieser einmaligen Natur und Luft sind eine grosse Herausforderung für Mountainbikefahrer und Motorradgruppen.